Sollen ISPs aktiv gegen illegales Filesharing vorgehen?
Online-Umfrage der Musikwoche
Das Fachmedium Musikwoche führt seit einigen Tagen eine Online-Umfrage unter ihren Lesern zur Rolle von Internetprovidern bei der Bekämpfung des illegalen Filesharings durch. Die Teilnehmer glauben mehrheitlich nicht an den Erfolg eines freiwilligen Engagements der ISPs.
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
Geht es nach den Teilnehmern der kleinen Umfrage der [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ], werden Tauschbörsen, über die illegal Filme und Musik verbreitet werden, wohl nicht so schnell aus der Welt verschwinden. Nur eine Minderheit von gut 21 Prozent spricht sich klar dafür aus, dass ISPs auf freiwilliger Basis eine aktive Rolle bei der Bekämpfung von "Piraterie" übernehmen - "denn ohne Musik und Film verkauft sich auch die tollste Technik schlecht". Weitere gut 21 Prozent der Umfrageteilnehmer vertreten die Auffassung, dass es eines konzertierten Vorgehens der ISPs "auf internationaler Ebene" bedarf, um das "Piraterie-Problem" in den Griff zu bekommen.
Ein deutlich größerer Teil der Befragten glaubt allerdings nicht an ein freiwilliges Engagement der ISPs. Fast ein Viertel ist überzeugt, "der Appell an die ISPs bleibt ein Geplänkel der Lobbyisten". Der größte Teil aber, ein Drittel, ist der Auffassung, dass sich an der Situation "ohne Druck des Gesetzgebers" nichts ändern wird.
Da die Umfrage weiterhin läuft, können sich die Ergebnisse noch ändern.