Stallones neuer Film
Rambo so brutal wie nie
Düsseldorf (RPO). John Rambo war noch nie ein Chorknabe. In dieser Hinsicht bleibt sich der letzte Teil der Saga um den wortkargen Einzelkämpfer selbst treu. Doch der aktuelle Rambo ist Vielen des guten Geschmacks zu viel: 2,59 (Film-) Tote pro Minute sprechen für sich.
20 Jahre ist es her, als John Rambo das letzte Mal in Afghanistan im Einsatz war und dort gegen die (damals noch) bösen Russen kämpfte. Zwei Dekaden später ist Sylvester Stallone 61 Jahre alt und 19 Kilo schwerer, gegenüber den ersten drei Filmen hat sich nicht viel geändert. Dafür sorgte Stallone höchstpersönlich als Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Rambo lebt friedlich und zurückgezogen im Norden Thailands. Eines Tages bitten ihn Amerikanische Missionare, sie über einen Fluss ins benachbarte Birma zu bringen, wo sie der Volksgruppe der Karen Medikamente bringen wollen. Die Missionare kehren nicht zurück, eine Rettungsaktion scheitert, Rambo räumt auf. Dabei kann der Zuschauer auf Rambos altbewährte Qualitäten vertrauen: Es fließt jede Menge Blut - vornehmlich das der bösen Burmesen, die schon mal ein Baby ins Feuer werfen.
An den US-Kinokassen fuhr der Film ein mäßiges Ergebnis ein, in Deutschland können die Zuschauer ab dem 14. Februar abstimmen.
Quelle: rp-online.de