Die erste Generation des Mazda 2 kam 2003 auf den Markt, wirkte wegen der hohen Fahrgastzelle eher wie ein Minivan und kam optisch brav, bieder und fast ein wenig behäbig daher. Ganz anders tritt dagegen der neue Mazda 2 auf: Er wirkt jung, frisch und dynamisch. Wir haben mit dem 1.5 Impression die Topversion getestet.
Kürzer, tiefer und leichter
Mazda bricht bei seinem Kleinsten mit der ungeschriebenen Regel, nach der neue Modelle immer größer und schwerer werden müssen. Denn im Vergleich zum Vorgänger schrumpfte der Nachfolger um 40 Millimeter in der Länge, um 55 Millimeter in der Höhe und wurde zudem rund 100 Kilogramm leichter.
Wie der Vorgänger entsteht auch der aktuelle Mazda 2 in Kooperation mit Ford. Die gemeinsame Plattform wird auch die Neuauflage des Fiesta nutzen, der im Oktober 2008 auf den Markt kommen soll. Aktuell ist der Mazda 2 nur als Fünftürer erhältlich, im Sommer 2008 soll noch eine Variante mit drei Türen folgen.
Schickes Äußeres
Die schmächtiger gewordene Karosserie steht dem Mazda 2 gut. Die Außenansicht ist vor allem durch die flache Frontscheibe und eine markante, Richtung Heck ansteigende Fensterlinie geprägt. Die weit nach hinten gezogenen Frontscheinwerfer erzeugen ein freundliches Gesicht. Das Erscheinungsbild wirkt insgesamt dynamisch und selbstbewusst. 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, leicht ausgestellte Kotflügel und der Ansatz eines Dachspoilers betonen den sportlichen Charakter.
Umfangreiche Ausstattung
Erfreulich ist, dass der Mazda 2 bereits ab der Einstiegsvariante ein umfangreiches Sicherheitspaket besitzt: So gibt es Seitenairbags vorne, Kopfairbags für vorne und hinten, einen Bremsassistenten sowie ein ESP serienmäßig. Unser Testauto beinhaltet mit der höchsten Ausstattungslinie Impression eine Komplettausstattung, die bis auf eine Metallic-Lackierung bereits alle für den Kleinwagen verfügbaren Extras enthält. Dazu gehören unter anderem eine Klimaautomatik, eine Sitzheizung, ein Bordcomputer, eine Audioanlage mit MP3-Player und Lenkradbedienung, ein Regensensor, ein Tempomat sowie elektrisch anklappbare Außenspiegel.
Unproblematische Bedienung
Der Innenraum wirkt aufgeräumt und solide. Das Cockpit ist übersichtlich und funktionell gestaltet. Schick sehen das Dreispeichenlenkrad mit Alulook-Applikationen und die weiß hinterlegten Instrumente aus. Gut zu erreichen ist der in die Mittelkonsole integrierte und daher relativ hoch angebrachte Schaltknüppel. Die Bedienung des Fahrzeugs gestaltet sich unproblematisch – lediglich nach den Schaltern für Tankdeckel und Sitzheizung mussten wir ein bisschen suchen. Apropos Sitzheizung: Hier wäre eine Zwischenstufe zwischen „Sich-das-Hinterteil-verbrennen“ und „Aus“ wünschenswert.
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