Eingefleischten Cabrio-Fans juckt es schon bei den ersten Plus-Graden in den Fingern. Momentan kennt der Wettergott allerdings keine Gnade, denn kaum blitzen vereinzelt warme Strahlen hervor, ziehen wieder dunkle Wolken auf, die dem Open-Air-Vergnügen einen Strich durch die Rechnung machen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Der Automobilhersteller Volvo lässt sich dadurch nicht beirren und stellt den C70 mit einem 2,0-Liter-Dieselaggregat vor. Wir sind die neue Einstiegsmotorisierung bereits für Sie gefahren.
Einzigartige Dreifaltigkeit
Im Jahre 2006 präsentierten die Schweden ihr neues Coupé-Cabrio. Während die erste Version des C70 noch ein elektrisches Stoffverdeck besaß, erhielt die zweite Generation eine neue Metall-Dacheinheit. Statt der üblichen zweiteiligen Klapp-Hardtops wurde für die nordische Frischluftfuhre ein dreiteiliges Dach entwickelt. Ziel dieser Bauweise war es, ein sportlich geformtes Cabrio zu designen und dennoch ein vollwertiges Ganzjahresfahrzeug mit Metalldach zu konstruieren. Die Ingenieure entwarfen eine Verdecktechnik mit besonders schmalen Teilen, die sich platzsparend im Kofferraum verstauen lassen. Das Resultat ist ein sportliches Cabriolet mit schwungvollen coupéhaften Linien.
404 Liter gehen hinten rein
Formal ist der C70 sicherlich das schönste Blechdach-Cabrio auf dem Markt, aber wie macht es sich bei praktischen Belangen? Wie bei den meisten Frischluftfuhren mit Stahldach wirkt sich die Bauweise ungünstig auf das Ladevolumen des hinteren Abteils aus. Bei geschlossener Kuppel lässt sich der C70 mit 404 Liter Transportgut beladen, offen passen nur noch 200 Liter hinten rein. Allerdings hat sich Volvo für diese Problematik eine passable Beladehilfe ausgedacht. Im Kofferraum gibt es einen Knopf, der das dreigefaltete Dach einige Zentimeter nach oben hebt und ein komfortables Ein- und Ausladen ermöglicht. Dann passt zwar immer noch nicht mehr rein, aber für zwei mittelgroße Reisetaschen reicht es allemal.
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]