Erneut ist es findigen Programmierern gelungen, die Netzsperre von Apples iPhone mit Hilfe eines Software -Hacks zu umgehen. Bisher konnten die Geräte mit den jüngsten Firmware-Versionen 1.1.2 und 1.1.3 nur mit Hilfe von Hardware-Unlocks entsperrt werden, so dass ein florierender Handel mit Spezial-SIM-Karten entstanden war.
Normalerweise ist das iPhone nur mit Bindung an einen bestimmten Netzbetreiber zu haben. In den USA wird es exklusiv von AT&T vertrieben, hierzulande hat sich Apple mit der T-Mobile zusammen getan, der Mobilfunktochter der Deutschen Telekom. Der neue Hack basiert auf einer modifizierten Firmware, die einfach über die WLAN-Funktion des iPhone eingespielt werden kann.
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Der in der "Szene" besser als "GeoHot" bekannte George Hotz hat in seinem Weblog eine ausführliche Anleitung für die Durchführung des Software-Hacks für iPhones veröffentlicht, die ab Werk mit den Firmware-Versionen 1.1.2 und 1.1.3 ausgeliefert wurden. Die Methode funktioniert ersten Berichten zufolge einwandfrei, so dass alle Funktionen des Telefons weiter nutzbar sind.
Für die Entsperrung eines neu erworbenen iPhone sollen mit der neuen Methode nur noch rund 15 Minuten benötigt werden. Sie basiert auf einer Lücke in der Firmware, die von Apple wahrscheinlich mit dem nächsten Upgrade wieder geschlossen wird. Die nun geknackte jüngste Version 1.1.3 war schon seit Mitte Januar verfügbar.
George Hotz zufolge gibt es einige Meinungsverschiedenheiten in der iPhone-Hacking-Szene, die dazu geführt haben, dass der Hack erst jetzt möglich war. Er zeigte sich enttäuscht, dass die neue Entsperrungsmöglichkeit nicht schon früher entdeckt wurde und mahnte mehr Zusammenarbeit an, um künftig schneller auf Apples Patches reagieren zu können.