Das israelische Start-Up-Untenrehmen Modu hat eine Art modulares Handy vorgestellt, das in verschiedene Gehäuse oder auch Kleidungsstücke eingesetzt werden kann. Das rund 40 Gramm schwere und gut 7 Zentimeter große Modul enthält alle typischen Funktionen und Komponenten aktueller Handys.
Durch die Modularität kann der Nutzer das Produkt mit diversen Handy-"Schalen" einsetzen. So könnte er zum Beispiel tagsüber mit einem "Business-Gehäuse" inklusive vollwertiger Tastatur arbeiten, um dann nach Feierabend ein anderes Gehäuse für den Club-Besuch zu nutzen. Modu ließe sich auch in diversen anderen speziellen Handy-Gehäusen verbauen, zum Beispiel für Spiele, Musik oder ähnliches.
Hinter Modu steht unter anderem der Flash-Speicherhersteller SanDisk, der einige Millionen US-Dollar investiert hat. Auf lange Sicht soll das Modu-Modul auch bei diversen anderen Endgeräten verwendbar sein. Der Hersteller hofft, dass es bald auch in digitalen Bilderrahmen, Navigationsgeräten oder auch Auto-Stereoanlagen Platz finden kann.
Einige Netzbetreiber sollen bereits Interesse an Modu zeigen. Anfangs soll das Handy-Modul mit zwei Gehäusen zum Preis von rund 200 US-Dollar angeboten werden. Durch Subventionierung durch die Netzbetreiber soll der Preis für die Kunden noch niedriger ausfallen. Zusätzliche Gehäuse mit verschiedenen Funktionen sollen bereits zu Preisen von 50 US-Dollar oder weniger auf den Markt kommen.
Modu hat nach eigenen Angaben bereits Verträge mit Netzbetreibern aus Russland, Italien und Israel schließen können, die auf dem Mobile World Congress offiziell bekannt gegeben werden sollen. Außerdem hat man sich bereits die Unterstützung von Firmen wie Universal Music und Blaupunkt gesichert.
WinFuture.de