Vom 8. bis 24. August werden in der chinesischen Hauptstadt Peking die 29. Olympischen Sommerspiele stattfinden. Im Vorfeld des Sportereignisses, fordert nun das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Öffnung des Internets während der Olympiade.
Um die Berichterstattung der Journalisten nicht zu beeinflussen wurde zwar vertraglich festgelegt, dass das Internet während der Olympiade nicht zensiert werden darf, dennoch gibt es Bedenken. "Erst heute morgen haben wir erneut klar gemacht, dass das Internet während der Sommerspiele nicht zensiert werden darf", so Kevan Gosper, Vorsitzender der IOC-Pressekommission.
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"Auf Grund des Konfliktes in Tibet, gab es zwar erneut Kritik gegen die heftige Zensur des Internets in China, aber noch haben die Olympischen Spiele nicht begonnen. Uns geht es vielmehr darum, dass die Presse im August 2008 uneingeschränkt von der Olympiade berichten kann, wie von jeder anderen bislang auch."
Gosper hofft, dass die chinesische Regierung die Wichtigkeit eines freien Internets während der Sommerspiele versteht und sich an den Vertrag halten würde. Alles andere würde seiner Meinung nach ein schlechtes Licht auf das Austragungsland werfen.