Telekom will jährlich bis zu 4000 Stellen streichen
Die Deutsche Telekom wird bei ihrer Geschäftskundensparte T-Systems weiterhin Stellen abbauen. T-Systems-Chef Reinhard Clemens sagte am gestrigen Mittwoch auf einer Investorenkonferenz, dass jährlich zwischen 3000 und 4000 Stellen wegfallen werden.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 57.000 Menschen. Einen Teil der Arbeitsplätze will man in Billiglohnländer auslagern. Wie viele Stellen davon betroffen sein werden, wollte Clemens noch nicht angeben. Vor allem der Bereich Systems Integration (SI) mit rund 15.000 Mitarbeitern wird die Veränderungen zu spüren bekommen. Die Telekom hat hier eine Kooperation mit dem amerikanisch-indischen Konzern Cognizant geschlossen.
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Am gestrigen Mittwoch brach die Aktie der Deutschen Telekom ein und erreichte mit weniger als 10 Euro den niedrigsten Stand seit März 2003. Zwar sagte das Vorstandsmitglied Timotheus Höttges eine Verlangsamung des Umsatzrückgangs in der Festnetzsparte T-Home voraus, doch die Börse macht sich weiterhin Sorgen um die zukünftige Entwicklung des Konzerns.
Höttges geht davon aus, dass man spätestens im Jahr 2010 den Umsatz und den Gewinn im Inlandsgeschäft stabilisieren kann. Im letzten Jahr musste T-Home einen Umsatzrückgang über 8 Prozent hinnehmen, im aktuellen Geschäftsjahr sollen es zwischen 4 und 6 Prozent werden.